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openMUSIC

OPENMUSIC

openMUSIC ist ein Projekt, dass jeden auffordert teilzunehmen. Die Quelle des Sounds wird für alle offen gelegt, jeder schreibt einen Teil für das Gesamte: openSOURCE – openMUSIC. Es gibt keine Zugangsbestimmungen, hier werden nicht einmal 3 Akkorde gebraucht. Stars, Hierarchien, Attitüden sind hier nicht erwünscht, die Systeme sind für Alle zugänglich, für Alle offen.

Die Grundidee von openMUSIC ist das gleichberechtigte Musizieren in großen Gruppen mittels mobiler Endgeräte [je nach Version einfacher Sampler mit Funkfernsteuerung bis hin zu Mobiltelefon mit einf. Sequencer-Software]. Die Einfachheit des Interfaces soll es jedem ermöglichen an der Soundproduktion teilzunehmen, das Ganze zu gestalten.

openMUSIC lässt sich als ein Experiment mit Musik verstehen, welche spontan und ohne Vorgaben aus einer Anzahl von Akteuren entsteht. Werden sich beim gleichzeitigen Musizieren mehr oder weniger geordnete Strukturen ergeben? Wird das entstehende Klangbild eher einfach oder komplex, repetetiv oder variabel, perkussiv oder melodisch, dissonant oder harmonisch sein?
Werden die Akteure untereinander kommunizieren, interagieren? Kristallisieren sich Sounds um Gruppen oder Personen, die den Gesamtklang dirigierend beeinflussen?

Die Instrumente [einfacher Sampler mit Funkfernsteuerung / Handy] sollen dabei möglichst einfach und intuitiv bedienbar sein, so dass sowohl „Laien“ als auch „Experten“ mit gleicher oder zumindest ähnlichen Virtuosität musizieren können. Somit soll die Grenze zwischen „Musiker“ und „Nichtmusiker“ bzw. „Akteur“ und „Zuhörer“ verwischt werden.

openMUSIC soll in verschiedenen Versionen durchgeführt werden, die den Akteuren unterschiedliche Beeinflussungsmöglichkeiten auf den Sound geben.
Die minimale Basisversion [einfacher Sampler mit Funkschalter] erlaubt den Akteuren lediglich, einen ihrem Endgerät zugeordneten Sound per Knopfdruck auszulösen/abzuspielen.
In den weiteren Versionen sind die Einflussmöglichkeiten größer, es können nach unterschiedlichen Vorgaben Sounds/Pattern erzeugt moduliert, gelöscht werden. Das Endgerät sollen Handys sein, auf denen eine eigene Sequenzer-Software läuft.
Es soll damit auch möglich werden, dass das Publikum bei „Konzerten“ von Musikern/Gruppen selbst Einfluss auf den Sound nehmen kann.